Wie es nun weitergeht ….

Eine Frage, die sich Viele stellen, wenn das System von Familiengerichten, Anwälten und Behörden, leider unbelehrbar zum wiederholten Mal, ihre eigenen Interessen und Meinungen über das Wohl und die Wünsche von Kindern gestellt haben. Ob aus Unwissenheit, Berechnung, Befangenheit oder auch nur, weil sie aufgrund mangelnder Ausbildung keine geeignete Lösung im Sinne des Kindeswillens finden konnten.

Man erhält ein Urteil, einen Vergleich oder einen Bescheid, von dem man nur denkt, „Wie ist das nur möglich? Das muss doch jedem auffallen, dass das unlogisch (oder schlimmer unumsetzbar) ist.“ Und was dann?

Es gibt viele Wege, dann weiterzumachen…. man darf dann nur nicht stehen bleiben.

Wir haben Kontakt mit Herrn B. einem Vater, dessen Sohn trotz Urteil über ein Wechselmodell, Umgangspflegerin und aller Bemühungen von der Mutter weiterhin entzogen wird. Täglich wird immer noch Einfluss auf den Willen und die Gesundheit des Jungen genommen, aber das Jugendamt, bei dem das Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt, rührt sich nicht. Der Vater rennt, nach ewigen Kämpfen, Prozessen, Vorhaltungen und Bürokratie, nicht wie anzunehmen, herum und brüllt seinen Unmut über die Ungerechtigkeit in die Welt hinaus oder „nimmt es allein in die Hand“!

Tatsächlich machen dies die wenigsten Väter. Trotz des weit verbreiteten Glauben an die maskulinen Gewaltausbrüche, sind die Mehrzahl der Väter laut Statistik des Jugendschutzbundes bei einer Trennung betont passiv und beschreiten den Rechts- oder Verfahrensweg.

Auch Herr B. ist ein solcher Vater. Er läuft Kilometer in den Behörden von Bearbeiter zu Bearbeiter, doch eine Hilfe für seinen Sohn, geschweige denn, die Umsetzung eines bestehenden Urteils, gibt es nicht. Herr B. benötigt nun Unterstützung und wir wollen ihm helfen, diese zu finden. Denn Herr B. hat einen Plan, um auf sich aufmerksam zu machen. Er geht trotz aller Widerstände und Erfahrungen wieder den rechtlichen Weg. Er geht ins Rathaus der Stadt Stolberg, schnappt sich ein Formular, füllt es aus, stellt sich in eine Reihe, wartet bis er dran ist und meldet eine Kundgebung an.

Am 04.10.2019 findet vor dem Rathaus der Stadt Stolberg von 07:00 bis 18:00Uhr diese von ihm angemeldete Kundgebung statt. Wir wollen, dass Herr B. nicht allein dort steht. Wir wünschen uns ein Zeichen von Zusammenhalt und bitten jeden, diesen Post zu teilen und wenn möglich selbst dort zu sein oder Freunde und Bekannte zu mobilisieren. Bitte helft, damit der Weg für einen Vater, seinen Sohn und das Wohl vieler Anderer nicht endet …

Ein aktueller (Einzel)Fall

Ein Mitglied wurde letzte Woche im Treppenhaus auf unsere Arbeit angesprochen. Was sich zunächst als Plausch darstellte, war allerdings eher ein Hilferuf, der uns erschrocken machte. Wir erfuhren von einem neuen Fall, bei dem mit sehr unsauberen und für die betroffenen Kinder schädlichen Mitteln gearbeitet wird.

Nichts wirklich Neues, aber eben aktuell. Das bestechende an dem Fall ist allerdings, dass die zuständigen Behörden nicht nur ihren Aufgaben nicht nachkommen, sondern erheblich und, so fern wir es überblicken können, rechtswidrig in den Prozess eingreifen. Dies auf Kosten der Kinder.

Da wir uns vorbehalten wollen, weitere Schritte einzuleiten, möchten wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Unterlagen veröffentlichen. Wir haben uns aber entschieden, den Fall zu begleiten. Daher haben wir die zuständigen Behörden und das Landesministerium um eine Stellungnahme gebeten.

Das Anschreiben findet Ihr hier in anonymisierter Form.

Sollte ein Verband oder auch einzelne Personen zur Unterstützung beitragen wollen, würden wir uns sehr freuen. Ihr könnt uns immer über den Kontakt erreichen.

Wer immer Hilfe sucht, der soll sie auch finden …

Eine schöne Idee. Aber kann es auch mehr sein, als eine Idee?

An wen wendet man sich, wenn man Hilfe benötigt? Die Polizei? Ja grundsätzlich eine Anlaufstelle bei Problemen. Was ist, wenn es um rechtliche Probleme geht? Hier können einem Anwälte, Rechtsberater oder Gerichte helfen. Und wenn es Probleme gibt, die das Wohl des Kindes betreffen? An wen sollte man sich da wenden? Nun, der Staat möchte, dass man sich an seine eigens dafür eingerichteten Stellen wendet. Im Regelfall also an das Jugendamt und dessen Vertreter. Aber wie uns und unseren Mitgliedern die Erfahrung gelehrt hat, sind oft genau diese Personen und Stellen jene, die die vorhandenen Probleme ignorieren, standardisierte Lösungsansätze haben, die wenig hilfreich sind und oftmals am Ziel vorbei oder darüber hinaus schießen oder die Probleme sogar durch ihr Handeln oder auch nicht Handeln verschlimmern.

Ihr habt ebenfalls schlechte Erfahrungen mit Handlungen bei „Jugendschutzmaßnahmen“ des Jugendamtes erlebt?

Dann habt Ihr seit dem 25. April 2019 bis zum 30. Juni 2019 Zeit und Möglichkeit, Eure Erfahrungen zu teilen. Die Regierung hat hierzu eine wissenschaftliche Anlaufstelle beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe eingerichtet. Dort kann jeder sowohl einen Fragebogen ausfüllen, als auch direkt Kontakt aufnehmen und über Probleme mit dem Jugendamt und den Familiengerichten berichten.

Die Anlaufstelle findet Ihr im Internet unter www.kinderschutzverlaeufe.de

Kinderschutzverläufe

Postfach 2511

55015 Mainz

Tel.: 06131 – 2492274

Mail: forschung@kinderschutzverlaeufe.de

Gerade die Problematik im Bezug auf Kindesmanipulation durch Trennungsmonster, Kindesentfremdung und die psychischen und sozialen Auswirkungen auf die Kinderseelen können nach unserer Ansicht hier mehr ins Augenmerk der Öffentlichkeit und der Politik gerückt werden. Je mehr sich also dort melden und je mehr diese Information geteilt und verbreitet wird, umso mehr kann sich bewegen. Auch wenn es für viele, die schon leidvolle Erfahrungen machen musste, vielleicht keine Auswirkungen mehr hat, kann es für die Zukunft anderen helfen, es zu vermeiden.

Interview zum Thema Kindesentfremdung bei getrennterziehend.de im Radio Köln

Am 24 März 2019 um 20:04 Uhr lief im Bürgerfunk bei Radio Köln die Sendung der getrennterziehend Media, die bereits mehrfach Beiträge über Eltern-Kind-Entfremdung, Trennung und Konsequenzen von Trennungsmonstern berichtet hat.

Vater mit Kind #liebestattlügen gegen #Trennungsmonster Trennungskind

Die enge Bindung des Vaters zu seinem Kindern wird durch die falschen Vorwürfe der Mutter auf die Probe gestellt.

Innerhalb der Sendung gab es ein Interview mit einem Vater, der aktuell in einer Trennung steckt und dessen Leben durch die falschen Vorwürfe der Kindesmutter, von ihr manipulierte Kindesaussagen und einer Behördenstruktur, die trotz entlastenden Nachweisen des Kindesvaters, die Augen verschließt, in den finanziellen und sozialen Ruin getrieben wird. Neben dem Vater sind die vier gemeinsamen Kinder wie häufig die Leidtragenden.

Hier auf Soundcloud kann man sich die komplette Sendung inkl. Interview anhören.

Ein Besuch auf der Facebookseite lohnt sich nicht nur wegen dieses Beitrages.

Wir von Stoppt Trennungsmonster fanden die anrührende Geschichte des Vaters interessant.

So interessant sogar, dass wir uns entschieden haben, gerade wegen der Akualität des Falles, selbst noch einmal ein umfangreicheres Interview mit ihm zu führen. Wir werden hier und auf unserer Facebookseite darüber berichten.

Kindesentfremdung: Ein Plädoyer

Leider werden immer mehr Kinder bewusst oder unbewusst von einem Elternteil ausgegrenzt. Wie auf dieser Seite beschrieben, wirken die die seelischen und psychischen Folgen oftmals ein Leben lang auf die entfremdeten Kinder. Die Wahrscheinlichkeit, dass die in ihrer Kindheit von EKE (Eltern-Kind-Entfremdung = PA = Parental Alienation) betroffenen Eltern später ihre eigenen Kinder entfremden ist deutlich höht gegenüber in der Kindheit nicht entfremdeter Kinder.

Meines Erachtens sind die Entfremdungsgründe vielschichtig. Neben einer Verletztheit/Hass aus der Trennung heraus, gibt es kulturelle, oftmals auch psychische Gründe (wie z.B. Persönlichkeitsstörungen und vielen Weitere).

Das Ergebnis ist leider mindestens immer ein (psychisch) misshandeltes Kind.

Das überholte und nicht mehr zeitgemäßen Familienrecht in Deutschland (und auch Österreich und der Schweiz) bedarf dringend einer Überarbeitung, weg vom kontradiktorischen, zu einem kindzentrierten Familienrecht. Zum Beispiel lässt sich mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht in Deutschland in vielen Bereichen das auf dem Papier vorhandene gemeinsame Sorgerecht unterlaufen und aushebeln.

Jedes entfremdete Elternteil, sofern noch in der Lage dazu, kann mit sachlichen Informieren seines Umfeldes und dem Umfeld der Kinder (Schule, Verein, Kindergarten, Hausärzte, Freunde und Arbeitskollegen etc.) helfen diese PSYCHISCHE KINDESMISSHANDLUNG in der Gesellschaft unter Ächtung zu stellen. Damit wird den oftmals vom Entfremder benutzten subtilen Entfremdungsmechanismen (die von außenstehenden Dritten nicht erkennbar sind) eine mögliche Plattform genommen.

Persönlich habe ich positive und helfende Erfahrungen auch mit Selbsthilfegruppen wie z.B. dem Väteraufbruch für Kinder e.V. gemacht, der sich mit seinen ehrenamtlichen Helfern für die entfremdeten Kinder und entfremdete Väter und Mütter sehr stark einsetzt.

Unterstützen auch Sie Organisationen die zukünftigen Kindergenerationen eine Entfremdung ersparen wollen!
Möglichst gleiche Erziehungsanteile beider Elternteile (= WUNSCH DES KINDES/KINDER WÄHREND DES TRENNUNGSZEITPUNKTES!!!) helfen Entfremdungen entgegenzutreten: Ein von beiden Eltern in einer KOOPERATIVEN ELTERNSCHAFT gelebtes WECHSELMODELL ist meiner Einschätzung zufolge förderlich für jedes Kind!

Es schreibt Ihnen ein Vater, der nach über 8 Jahren Umgangsverfahren zum Schutz des gemeinsames Sohnes, trotz mehrerer eindeutiger Gutachten mit fehlende Bindungstoleranz, erheblicher Erziehungsunfähigkeit hinsichtlich der Umgangsproblematik und psychischer Problematiken des entfremdenden Elternteils, derzeit auf weitere mögliche Umgangsverfahren verzichtet und ein von beispielsweise Frau Dr. Behrendt empfohlenes aktives Warten hofft.

Never, never, never give up.

Frank

Kindesmanipulation sind doch nur Einzelfälle!

Ich bin selbst Vater von vier Kindern und erleben Kindesmanipulation quasi live und in Farbe.

Ob es dabei aber um Einzelfälle geht oder um die Masse der Fälle ist fraglich.

Wie kommt man überhaupt darauf, dass es nur Einzelfälle sein können?

Man glaubt, wenn man sich nicht näher mit dem Thema beschäftigt, dass es nur wenige Ausnahmen sind, in denen die Kinder als Waffe eingesetzt oder manipuliert werden, um vermeintlich „nur im Interesse der Kinder“ zu handeln. Eines vorweggeschickt, es ist NIEMALS im Interesse der Kinder, diese zu manipulieren oder zu benutzen, ganz gleich wie gut gemeint oder zu deren Schutz dringend notwendig es sein soll. Jedwede Manipulation hinterlässt Risse in der Seele eines Kindes und irgendwann zerpringt sie.

  • Kindesmanipulation hinterlässt keine äußeren Zeichen, wie bei Schlägen, darum fällt sie nicht direkt ins Auge.
  • Man hört in den Medien kaum etwas zu dem Thema, darum existiert es nicht.
  • Kindesmanipulation wird bagatellisiert, weil es „den Kindern ja nicht wirklich schadet“. Eine Aussage von Jemandem, dem die Studien über Spätfolgen nicht geläufig sein können.
  • Niemand möchte sich eingestehen, dass ein Elternteil so etwas seinen eigenen Kindern antun würde.
  • Die vermeintlichen Vorwürfe, wie Misshandlung und Häusliche Gewalt, entsprechen oft dem öffentlichen Bild und werden nicht hinterfragt.

Wie unterschiedlich die Gründe auch sein mögen, man stößt nicht gleich auf das Thema und es ist nicht überall präsent. Ist es daher aber auch nicht vorhanden?

Ich habe mich eingehend allein nur mit den Auswertungen des Statistischen Budesamtes befasst. Hierbei kann man in den Dokumenten der Rechtspflege einen sehr eindeutigen Trend erkennen. In nahezu 89% der vor den Familiengerichten verhandelten Sorgerechtsprozesse, erhält bundesweit nicht der Vater das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Hierbei variieren die Zahlen für die Prozesse, in denen der Vater das Sorgerecht erhält zwischen 8 und 11 %. Die Fälle in denen die Kinder Dritten in Obhut gegeben werden (also weder der Mutter, noch dem Vater) entspricht ca. 36%. Damit erhalten die Mütter in etwa 53 bis 61% der strittigen Entscheidungen an den Familiengericht das Sorgerecht für die Kinder. Was kann man diesen Zahlen entnehmen? Grundsätzlich sagt diese Statistik aus, dass die Väter in Deutschland scheinbar so ungeeignet sein müssen, die gemeinsamen Kinder zu erziehen, dass es noch besser ist, diese in Obhut des Staates zu geben, statt die Väter ihren Versorgungswünschen und -pflichten nachkommen zu lassen. Hierbei sollte selbst dem ungeübten Leser klar werden, dass das nicht sein kann. Neun von zehn Vätern bei streitigem Sorgerecht sind ungeeignet? Wohl eher nicht. Es muss also eine andere Erklärung geben und die liegt meist in den Dunkelziffern.

Ich möchte hier nochmal festhalten, dass Kindesmanipulation kein Mütterdelikt ist. Es kommt ebenso vor, dass Väter ihre eigenen Kinder als Waffe zum Selbstzweck einsetzen. Es ist nur anhand dieser Statistik wesentlich einfacher abzuleiten, dass es auch andere Gründe geben muss, dass ein Elternteil ausgegrenzt wird.

Wenn es also irgendeinen anderen Grund geben mag, dass Väter bei streitigen Trennungen weniger oft das Sorgerecht erhalten, dann muss dieser in der Eignung liegen. In den Statistiken des Bundesamtes sind weiterhin die Fälle in denen eine Schutzmaßnahme gem. §1666 BGB vorliegt, hauptsächlich gegen den Vater gerichtet. Insoweit muss man davon ausgehen, dass „rein nach der Statistik“ etwa 70% der Väter eine Bedrohung für das Kindeswohl sind. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann müsste man ernsthaft darüber nachdenken sicherheitshalber sämtliche Kinder in Deutschland vor den Vätern, die sie zur KiTa bringen, für sie kochen, ihnen Geschichten erzählen und auf der Schaukel anstoßen, zu schützen.

Aber mal Polemik beiseite. Wie man an den Ausführungen sieht, kommt es in einer Vielzahl der offiziellen Fälle, ohne die Dunkelziffer zu berücksichtigen, zu einem Vorwurf gegen den Vater, der zu dessen „Entsorgung“ durch das Gericht führt. Hierbei ist es häufig der Vorwurf der Kindesmisshandlung, der durch den anderen Elternteil (in dieser Statistik die Mutter) vorgebracht wird. Um diesen vor Gericht zu untermauern, wird dann, in Ermangelung von handfesten Beweisen, auf die Aussagen der Kinder ein besonderer Wert gelegt. Jetzt ist der gedankliche Schritt nicht mehr weit, dass einem Elternteil, der den anderen durch falsche Vorwürfe aus dem Leben der Kinder als Betreuung herausdrängen will, nur die Aussagen der Kinder innerhalb einer Anhörung im Weg stehen könnten, sich der Manipulation dieser bedient. Und genau das ist der Fall. Es handelt sich daher kaum um „wenige Einzelfälle“, wie es in Argumenten gegen diese Seite immer wieder angeführt wird, sondern um eine Vielzahl von Fällen. Laut den Erhebungen von Stoppt Trennungsmonster! ergab sich ein empirischer Wert von fast 43 Fällen pro Tag in Deutschland, bei denen die Kinder durch gezielte Aussagen manipuliert werden.

Kindesmanipulation ist kein Einzelfall. Es ist keine zu vernachlässigende Anzahl. Und es ist keinesfalls etwas, das ohnehin keine relevante Auswirkung auf Kinder hat.

Kindesmanipulation ist zu 100% Misshandlung.

Toni

Vorstoß im Familienrecht?

Oder ein weiteres Schlachtfeld im
Sorgerechtsprozess bei Trennungskindern?

Am 09. März 2019 berichtete Spiegel Online von den Reformplänen der
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Franziska Giffey, in denen sie eine rechtliche Verbesserung der Stellung von Trennungsvätern bezweckt. Hierzu wurden verschiedene Stimmen und Meiungen laut.

Worum geht es in Kürze:
Es gehe nicht an, „dass der Vater weiterhin den vollen Unterhalt zahlen muss, auch wenn das Kind viel Zeit bei ihm verbringt und sogar ein eigenes Zimmer bei ihm hat“, sagte die SPD-Politikerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Hier setzen die Pläne nach einer Besserstellung in Form von auf den Unterhalt anzurechnenden Betreuungsleistungen des Väter und einer Änderung des Elterngeldes an, damit Väter nicht nur mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und verbringen können, sondern auch eine Entlastung dieser erfolgt.
Aber wie sollen die Väter entlastet und eingebunden werden, solange die Justiz und Behörden einen Elternteil (meist den Vater) nur als Zahlvater sehen und hierzu die Weichen stellen.
Das von der FDP angestrebte Wechselmodell als Grundlage, soll dazu verhelfen, wird aber in der Regel von den Gerichten und den betreuenden Elternteilen abgelehnt.
Der Großteil der Trennungskinder lebt nach der Trennung überwiegend oder ausschließlich bei der Mutter. Auch der Sprecher des Deutschen Familiengerichtstags sagt, dass es nach einem Verfahren überwiegend (in ca. 89% der Fälle, laut Bundesamt für Statistik) dazu kommt, dass die Kinder bei der Mutter verbleiben. Der Vater erhält meist nur ein Umgangsrecht. Manche Kinder sehen ihren Vater danach nur zweimal pro Monat.

Waren die Einen begeistert, über die geplanten Neuerungen, so wurden Andere skeptisch angesichts der aufkommenden Fragen zur Umsetzung und zu Folgeproblemen, bei denen am Ende in einem weiteren Gezerre um Zeiten wieder nur der Gedanke nach dem geldwerten Vorteil des betreuenden Elternteils im Vordergrund steht, statt einer Wahrnehmung der Interessen der beteiligten Kinder.

Artikel bei Spiegel Online, verlinkt am 15.03.2019

Auf den Punkt gebracht hat dies ein am 10. März 2019 veröffentlichter Offener Brief an die Ministerin, zu dem parallel vom Verfasser, Herrn Torsten Sommer, eine Petition ins Leben gerufen wurde, die in fünf Tagen über 300 Unterschriften generieren konnte.

Link zur Petition, verlinkt am 15.03.2019

Auch innerhalb verschiedenster Foren von Trennungseltern haben die Reformpläne hohe Wellen geschlagen. Während Väter in der Masse grundsätzlich für die Reform sind, wehren sich Mütterinitiativen gegen ein Wechselmodell als Basis und eine rechtliche Verbesserung der Trennungsväter, die ihren Kindern mehr sein möchten, als nur ein monatlich auf dem Konto erscheinender Posten. Hört man sich die Argumente an, wird aber schnell klar, dass es immer wieder um das Thema Geld geht, nicht um das Thema Kind.

Link zur MAZ vom 12.03.2019, verlinkt am 15.03.2019

Viele verschiedene Kommentare wurden daraufhin z.B. bei Facebook laut, die sich gegen das ewige „Wir Mütter haben aber dann kein Geld und müssen arbeiten“ wendeten, das immer wieder als Hauptargument durchblickt. Hinzu kommen Posts von Trennungsmonstern, die die Diskussion und die Argumente der Mütter in ein anderes Licht rücken, als dem Kindeswohl zu dienen.

Quelle: Facebook

Schließlich wird aber nur die Zeit zeigen, in wie weit es sich bei den Plänen angesichts anstehender Wahlen nur um Lippenbekenntnisse handelt oder tatsächlich eine Reform des Unterhaltsrechts zu erwarten ist. Und darüber hinaus, wie die Elternteile den ggf. neuen Regelungen begegnen.
Eines steht mit Sicherheit fest. Sollten die Eltern ihrer gemeinsamen Verpflichtung als mündige Bürger nachkommen und eigene egoistische Wünsche und Rachegelüste hinter den Bedürfnissen der Kinder nach beiden Elternteilen zurückstellen können, dann hätte es keine Reform nötig, die so energisch diskutiert wird.

Und dann bringe ich sie einfach um…

Aus der Hilflosigkeit der Erwachsenen Opfer von Trennungsmonstern, der Ex-Parner, ist bereits manchem der Gedanke an Rache gekommen. Durchaus verständlich wenn man bedenkt, dass sie hilflos zusehen müssen, wie das eigene Kind von der Mama (oder statistisch gesehen seltener, dem Papa) psychisch gequält und misshandelt wird. Während er sieht wie sein Kind leidet, wird das Verhalten der Mutter oftmals von Gerichten und auch von der Umgebung legitimiert.

Vor allem wenn erlogene Misshandlungsvorwürfe im Spiel sind, macht es sich so mancher freiwillig alleinerziehende Elternteil in der Opferrolle bequem. Die Unterstützung von Nachbarn und Freunden ist häufig groß. Wer würde nicht der armen geschlagenen Frau helfen wollen. Und dass diese Frau die Vorwürfe aus Eigennutz lediglich erfunden haben könnte, ist ein derart abscheulicher Gedanke, dass viele ihn nicht einmal in Erwägung ziehen wollen. Genau diese Tatsache, dass das Verhalten dieser Trennungsmonster gegenüber echten Gewaltopfern ein Hohn ist, spielt ihnen in die Hände. Da niemand sich vorwerfen lassen möchte, ein Opfer von häuslicher Gewalt im Stich gelassen zu haben, neigen auch Behörden dazu, die eine oder andere Leistung bereits nach rudimentärer Prüfung zu gewähren. So kommt es, dass der Papa in einigen Fällen einfach durch eine vom Steuerzahler bezahlten Haushaltshilfe ersetzt wird. Wer würde da nicht wütend?

Während nun die freiwillig alleinerziehende im gemachten Nest sitzt, darf der Papa die Kinder zwar nicht sehen, aber zahlen ist okay. Hier fragt dann Niemand, warum der Bedarf der Kinder nach Düsseldorfer Tabelle nun plötzlich höher ist, als das der Familie vor der Trennung zur Verfügung stehende Gesamteinkommen. Bei Geringverdienern und auch im gut situierten Mittelstand, ist das vor allem bei mehreren Kindern öfter der Fall, als vermutet.

Während die ja nun plötzlich gewollt Alleinerziehende natürlich nach ihrer Aussage überhaupt nicht arbeitsfähig ist, da ja die Kinder versorgt werden müssen, soll der aus dem Leben der Kinder unfreiwillig Ausgeschlossene das bezahlen. Hierfür wird er auf den Selbstbehalt heruntergekürzt. Rechnet man nun Gerichts- und Anwaltskosten aus dem Kampf für die Kinder dazu, ist der Papa, rein rechnerisch, nun dem Ruin nahe.

Ich kann jeden verstehen der nun wütend ist und dem Trennungsmonster alles Schlechte der Welt wünscht. Jeder mit ein wenig Gerechtigkeitssinn würde einen solchen Gedanken wohl mindestens in Erwägung ziehen. Dennoch ist das nicht der richtige Weg.

Dies ist sicher kein Aufruf zum Schutz der Trennungsmonster, sondern ein Aufruf zum Schutz der kleinen Opfer. Der Kinder.

Genauso wenig, wie es das Trennungsmonster schafft, dass das Kind den Ex-Partner wirklich nicht mehr lieb hat – ja das manipulierte Kind wird das vielleicht nach einer Zeit sagen, aber das ist eine Lüge – wird das Kind aufhören, das Trennungsmonster zu lieben. Zumindest solange es klein ist. Damit bestraft man das Kind, wenn man dem Trennungsmonster schadet. Und damit bestrafen sich Trennungsmonster selbst.

Sie belügen ihre Kinder, bauen psychischen Druck auf und missbrauchen ihr Vertrauen. Ein kleines Kind, das natürlicherweise Mama und Papa lieb hat, wird das zunächst so hinnehmen, seine Wut, den Schmerz und die Enttäuschung anders kompensieren und sich weiterhin über das Trennungsmonster freuen. So ist das leider mit Kindern, auch Kinder die zuhause geschlagen werden sagen, wenn man sie fragt, dass sie ihre Eltern sehr lieb haben.

Was Trennungsmonster übersehen ist, dass ihre Kontrolle über das Kind sich nur auf die begrenzte Lebensspanne eben seiner Kindheit erstreckt. Kinder werden erwachsen und fangen an Zusammenhänge zu begreifen.

Innerhalb unserer Aufklärungsarbeit haben wir mit einigen Erwachsenen gesprochen, die als Kind Opfer von Trennungsmonstern waren. Ein Großteil von ihnen hat den Kontakt zum Trennungsmonster komplett abgebrochen. Viele suchten stattdessen nach dem damals ausgeschlossenen Elternteil und haben heute mit diesem ein gutes Verhältnis. Das Trennungsmonster hingegen ist allein.

Trennungsmonstern muss auf rechtlicher Ebene Einhalt geboten werden. Persönliche Rache hilft der Sache nicht.

Das ist ein schwacher Trost für alle, die die Kindheit ihrer Kinder verpassen. Trotzdem werden sie immer die Helden ihrer Kinder bleiben.

In diesem Text wird das Trennungsmonster als weiblich dargestellt. Das begründet sich dadurch, dass in der heutigen Rechtsprechung oft nach dem Grundsatz „Die Mama ist immer besser“ entschieden wird. Das bietet Müttern einen Anreiz zum Trennungsmonster zu werden. Statistisch gesehen, sind sie es häufiger als der Vater. Wir missachten dennoch NICHT den Umstand, dass es auch männliche Trennungsmonster gibt.

Genauso gibt es Väter, die sich nicht für ihre Kinder interessieren. Diese, genauso wie Rabenmütter, denen ihre Kinder egal sind, sind nicht Thema dieser Seite.

Hashtags: Alle reden mit.

In Zeiten des Internets haben sich neben klassischen Flyern, Plakaten und Schildern auf Demonstrationen neue Wege der massentauglichen Kommunikation entwickelt. Ohne teure Druckkosten für Flyer oder die aufwendige Organisation einer Demo, kann sich heute jeder über soziale Netzwerke Gehör verschaffen.

Das soll nun nicht bedeuten, dass klassische Kommunikation unwichtig geworden ist, dennoch wurden sie mit Social Media Kanälen durch ein mächtiges Mittel ergänzt.

Im Netz finden sich zahlreiche Informationen. Milliarden User tauschen sich aus, diskutieren und versuchen ihr eigenes Thema an den Mann oder die Frau zu bringen. Klingt nach Chaos? Richtig. Das dachte sich vor etwas mehr als 10 Jahren auch ein junger Anwalt aus San Francisco. Kurzerhand entwickelte Chris Messina die Idee, die bisher recht nutzlose Raute auf der Tastatur zu nutzen um etwas Ordnung in das Web-Chaos zu bringen. Was beim online Kurznachrichtendienst Twitter begann, ist heute in der modernen online Kommunikation nicht mehr wegzudenken.

Hashtags zeigen Stimmungen, Bewegungen und Gruppen. Sie sorgen dafür, dass ein Thema, dass viele bewegt, nicht ungehört verhallt. Hashtags sammeln Meinungen. Viele verstreute Einzelne werden meist nicht gehört. Der großen Masse aber kann man nicht aus dem Weg gehen!

Auch wir haben zwei Hashtags. Wir laden Sie ein Ihre Meinung und Ihre Geschichte mit diesen zu kennzeichen. Damit aus den vielen Einzelschicksalen eine Stimme wird!

#Trennungsmonster

#LiebestattLügen

Auch andere Organisationen nutzen bereits Hashtags, um auf das Thema Kindesentfremdung aufmerksam zu machen. Auch diese unterstützen wir hier. Machen Sie uns gerne aufmerksam, wenn Sie weitere Hashtags zum Thema kennen.

Eine uns bekannte Aktion hierzu ist „Mama ist nicht genug, Papa ist unverzichtbar“ von der ehemaligen Profi Tennisspielerin Renata Kochta. Unter Hashtags wie z.B. #Kindesentfremdung oder #Umgangsboykott teilen Betroffene und Unterstützer Ihr Statement.

Bild: https://www.facebook.com/groups/196541614034310/514575172230951/

PAS-Tag am 25. April 2019

Der Internationale Tag der Eltern-Kind-Entfremdung gibt Kindern eine Stimme, die durch Trennungsmonster einen Elternteil verloren haben. Richtig: VERLOREN. Jeder versteht das Leid eines Kindes, wenn ein Elternteil stirbt oder das Kind mutwillig verlässt. Bei Kindesentfremdung ist das nicht der Fall. Hier nimmt der ander Elternteil dem Kind den Papa oder die Mama einfach weg.

„PAS“ was bedeutet das?
Das Parental Alienation Syndrome (PAS) wurde bereits 1985 von dem amerikanischen Kinderpsychologen Richard A. Gardner beschreiben. Gardner zeigt die dramatischen Folgen für Kinder auf, die von einem Elternteil meist im Rahmen eines Sorgerechtsstreits so manipuliert werden, dass sie von sich aus den Kontakt zum anderen Elternteil ablehnen. Hier spricht man von mutwilliger, aber in einigen Fällen auch von unbewusster, Eltern-Kind-Entfremdung.

Das Kind steckt eine solche Entfremdung nie einfach so weg. Auch wenn es nach außen hin angibt keinen Kontakt mehr zum entfremdeten Elternteil zu wollen, ist es enttäuscht wenn diesem Wunsch entsprochen wird. Es fühlt sich im Stich gelassen und verraten. Das Kind sagt es vielleicht nicht, doch hat es immer noch Mama UND Papa lieb. Es hat Angst, dass diese Liebe nicht erwidert wird.

Kinder zeigen oft widersprüchliche Reaktionen, wenn sie das Gefühl haben, einen Elternteil nicht mehr lieben zu dürfen. Offene Hassbekundungen wechseln sich ab mit starkem Vermissen. Seine Abneigung kann ein Kind oft nicht sinnvoll begründen. Äußert man dann den Verdacht, dass das Kind nicht seine eigenen Meinung vertritt, wir dies stark bestritten. Es habe sich doch ganz allein entschieden nicht mehr zum Papa zu wollen. Es können nichts dafür, dass es die Mama nicht mehr lieb habe.

Trennungsmonster beeinflussen Kinder bewusst. Aus Hass wollen sie den Ex-Partner mit dem Entzug des Kindes bestrafen. Sie nutzen es als Waffe um ihn zu verletzen und lassen dabei außer Acht, dass sie am meisten ihrem eigenen Kind schaden. Auch finanzielle Gründe verleiten Elternteile zur Manipulation von Kindern. Das Kind soll sich nicht entscheiden, lieber beim anderen Elternteil zu wohnen. In Familien mit mehreren Kindern, ermöglicht der Kindesunterhalt dem betreuenden Elternteil oft ein Leben ohne einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen. Dem betreuenden Elternteil gegenüber gibt das Kind sein Leid oft nicht zu. Die Mama soll nicht noch mehr verletzt werden, sie ist doch schon so traurig, dass der Papa weg ist.  

Kind tröstet Mutter

Wenn ein Kind die Trauer eines Elternteils aushalten muss, kann es bereits hierdurch schon beeinflusst werden. Es darf nie die Aufgabe eines Kindes sein, einen Erwachsenen zu trösten.
Bild: © altanaka – stock.adobe.com

Häufig wird dem Kind eingeredet es müsse schlimme Anschuldigungen gegen den anderen Elternteil vorbringen. Das Kind wird, oft unter Androhung von Strafen, angehalten falsche Misshandlungs- oder Vernachlässigungsvorwürfe vor Gericht, bei Nachbarn, im Kindergarten oder in der Schule zu verbreiten. Diese Vorwürfe werden von Gerichten und Jugendämtern gern unreflektiert zum Anlass genommen, den Umgang mit dem betroffenen Elternteil einzuschränken. Die gewonnene Zeit und der fehlende Kontakt wird nun genutzt um das Kind weiter zu beeinflussen.

Junge Kinder können bei fortgesetzter Beeinflussung nicht mehr zwischen eigenen und eingeredeten Erinnerungen unterscheiden. Wird oft genug erzählt, der Papa habe geschlagen, besteht die Gefahr, dass das Kind dies in die eigene Erinnerung übernimmt. Es ist also so, als sei das Kind tatsächlich geschlagen worden. Das ist Kindesmisshandlung!

Überforderte Mutter mit vier KIndern

Oft sind Trennungsmonster nach der Trennung überfordert, da sie sich in ihrer Wut nicht eingestehen wollen, dass der Partner bisher ein wichtiger Teil der Haushalts- und Erziehungsorganisation war. Auch hierunter leiden die Kinder.
Bild: © Kadmy – stock.adobe.com

PAS verursacht psychische Schäden beim Kind. Es verliert das Vertrauen in sich selbst und seine Umgebung. Eine gestörte Selbst- und Fremdwahrnehmung kann noch als Spätfolge auftreten. Im Fall akuter Manipulation zeigt sich dies oft in besonders zurückgezogenem, oder überaus extrovertiertem, nach Aufmerksamkeit schreiendem Verhalten. Dies kann sich auch in Aggressionen gegenüber anderen Kindern, Lehrern oder Erziehern äußern.

Noch im Erwachsenenalter können als Spätfolge beispielsweise Essstörungen, Depressionen oder posttraumatische Belastungsstörungen auftreten. PAS-geschädigte Kinder haben als Erwachsene ein erhöhtes Risiko in eine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit zu geraten.

Um Kinder vor diesem Schicksal zu schützen ist es wichtig über PAS und seine Folgen aufzuklären. Kindesmanipulation ist leider kein Einzelfall!